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Hochstedt und die Benediktiner
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125 Jahre Hochstedter Feuerspritze - 100 Jahre Wasserbassin
Hochstedt und die Benediktiner
Hochstedter Kindergarten
125 Jahre Hochstedter Feuerspritze - 100 Jahre Wasserbassin
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Hochstedter Hexenprozess von 1538
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Hochstedter Hexenprozess von 1538
Bier und Brauen - 280 Jahre Braurecht in Hochstedt
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Hochstedter Kinderzeichnungen aus 5 Jahrzehnten
Bier und Brauen - 280 Jahre Braurecht in Hochstedt
125 Jahre Hochstedter Feuerspritze - 100 Jahre Wasserbassin
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Hochstedter Hexenprozess von 1538
Hochstedter Hexenprozess von 1538 Jahren
Hochstedter Kinderzeichnungen aus 5 Jahrzehnten
Hochstedter Kinderzeichnungen aus 5 Jahrzehnten
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Bier und Brauen - 280 Jahre Braurecht in Hochstedt
Hochstedter Kinderzeichnungen aus 5 Jahrzehnten
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Hochstedt und die BenediktinerSonderausstellung 2012

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Die Pflanze

Waid gehört zur Familie der Kreuzblütengewächse. Es handelt sich dabei um eine zweijährige Pflanze, die im ersten Jahr eine Rosette aus bis zu 30 Zentimeter langen, blaugrünen Blättern bildet und im darauf folgenden Jahr blüht und Samenschoten bildet.

Waid keimt im zeitigen Frühjahr, nach der Schneeschmelze. Die beiden Keimblätter am kleinen purpurvioletten Stängel zeigen sich etwa drei bis vier Wochen nach der Aussaat. Gegen Mitte bis Ende Juni kann der erste Stich (Ernte) erfolgen. Nach diesem wächst aus der langen Pfahlwurzel ein neuer Blattschopf heran, der nach fünf bis sechs Wochen erneut gestochen werden kann. Im Verlauf des ersten Jahres kann so drei bis vier mal gestochen werden.

Die Blüten des Waids ähneln in Farbe und Gestalt der vom Raps, sind jedoch viel kleiner und feingliedriger. Die Schoten nehmen mit der Reife eine dunklere Farbe an. Im Wachstum sind sie hellgrün, später dann braun bis schwarz. In ihrem Inneren befindet sich jeweils ein einzelnes Samenkorn, woraus auch Öl gewonnen werden kann.

Abblidungen aus: Daniel Gottfried Schrebers - historische, physische und ökonomische Beschreibung des Waidtes, dessen Baues, Bereitung und Gebrauchs zum Färben, auch Handels mit selbigen überhaupt, besonders aber in Thüringen

Jahr des Erscheinens: 1753